Aminosäure

Aminosäuren sind kleine, organische Verbindungen mit mindestens einer Carboxylgruppe und mindestens einer Aminogruppe. Der Begriff Aminosäure wird häufig als Synonym für proteinogene Aminosäuren verwendet, die die Bausteine der Proteine sind. Von den proteinogenen Aminosäuren sind bisher 23 bekannt. Die Anzahl der synthetisch erzeugten und die der theoretisch möglichen Aminosäuren ist aber noch erheblich größer. Die Aminosäuren sind die primären Amine der Carbonsäuren und dadurch eine chemisch starke Klasse. Die Stellung der Aminogruppe zur Carboxylgruppe unterteilt sie in weitere, kraftvolle Gruppen.

Aminosäuren sind die Bausteine des Eiweißmoleküls und somit ein wesentlicher Bestandteil unserer Ernährung. Sie bestehen aus einem zentralen Kohlenstoffatom (C), einer Aminogruppe (NH2), einer Carboxylgruppe (COOH), einem Wasserstoffatom (H) und einer unterschiedlich ausgeprägten Seitenkette (R). Insgesamt gibt es 21 verschiedene Aminosäuren, von denen alle Körper- und Nahrungseiweiße aufgebaut sind.

Einige dieser Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen – man nennt sie entbehrliche oder nichtessenzielle Aminosäure.