Mykotoxine

Mykotoxine sind sekundäre Stoffwechselprodukte aus Schimmelpilzen, die bereits in kleinen Mengen giftig wirken und eine Mykotoxikose verursachen können. Im Unterschied dazu werden die toxischen Inhaltsstoffe von Großpilzen als Pilzgifte bezeichnet. Obwohl Mykotoxine schon in geringsten Mengen schädlich sind, können sie bei regelmäßigerem Konsum zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Mykotoxine sind schon seit Menschengedenken in unserer Nahrung.

Zahlreiche Pilzarten produzieren Toxine, von denen mittlerweile über 200 bekannt sind. Die Produktion eines bestimmten Toxins ist dabei auf wenige Arten beschränkt, kann aber auch von vielen Arten mehrerer Gattungen bewerkstelligt werden. Die Bildung des Toxins und das Wachstum des Schimmelpilzes benötigen die perfekten Bedingungen, um zu gedeihen. Die meisten Mykotoxine sind jedoch sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze- und Säurebehandlung.