Inhibieren

Die Inhibition ist ein Phänomen, bei dem eine Nervenzelle durch einen Impuls beeinflusst wird, der dieses Neuron nicht zur Bildung eines Aktionspotentials anregt, sondern es hemmt und dadurch das von diesem Neuron weitergegebene Signal abschwächt. Prä- und postsynaptische Hemmung sind die zwei Formen der inhibitorischen Synapsen. Im Gegensatz dazu stehen die erregenden, exzitatorischen Synapsen.

Die entstandenen Signale werden an Nervenzellen weitergegeben, wo durch jede Nervenzelle eine positive Beeinflussung der Signale der benachbarten Nervenzellen stattfindet. Dadurch erscheint zum Beispiel schwaches Licht (von einem grauen Punkt), welches auf eine Sinneszelle fällt, heller, wenn auf die benachbarten Sinneszellen starkes Licht fällt. Dieses einfallende Signal wird “multipliziert” (in Wahrheit wird ein anderer Botenstoff ausgeschüttet) und an das an die benachbarte Sinneszelle angeschlossene Neuron weitergeleitet. Durch dieses Vorgehen wird das Signal dieses Neurons positiv beeinflusst, je mehr Licht in die benachbarte Zelle fällt.